werde wie ein starker baum

wie du durch das malen deine innere kraft aktivierst

Hast Du Dich beim Waldspaziergang schon einmal an einen Baum gelehnt und gespürt, welche Kraft von ihm ausgeht, wie viel Halt er Dir gibt? Es ist gar kein Problem für den Baum, Dein Anlehnen auszuhalten, weil er in seiner Kraft ist. Er hat feste Wurzeln, die ihm Stabilität verleihen, ihn mit Nährstoffen versorgen und unter der Erde mit anderen Bäumen verbinden. Die Bäume sind zwar wie ein Netzwerk miteinander verbunden, trotzdem hat aber jeder Baum Platz, sich zu entfalten. Was aber würde geschehen, wenn der Baum alle Nährstoffe und all seine Kraft an Dich abgeben würde? Seine Wurzeln würden mit der Zeit an Stärke verlieren. Er würde umfallen, wenn Du Dich anlehnst.

 

Wie gut sorgst Du für Dich?


Vielleicht nimmst Du Dir sogar immer wieder fest vor, etwas für Dich zu tun, doch dann brauchen die Kinder ganz dringend Hilfe mit den Hausaufgaben, der Chef will unbedingt bis morgen ein Ergebnis sehen. Die Kollegin ist krank und Du musst länger arbeiten. Du kommst von einem stressigen Tag nach Hause und da wartet ein pflegebedürftiges Familienmitglied, das Aufmerksamkeit möchte. Am Ende des Tages bist Du so kaputt, dass Du auf dem Sofa vor dem Fernseher einschläfst.

Malen als Kraftquelle
Der Baum, der in seiner Kraft ist, kann Dein Anlehnen gut aushalten.

Am nächsten Morgen quälst Du Dich aus dem Bett und die Tretmühle beginnt von neuem. Als soziales Wesen Mensch vergessen wir immer wieder, uns selbst zu nähren. Früher oder später ist das Ergebnis: Wir fallen um. Vielleicht nicht wortwörtlich, aber wir werden gestresst, unzufrieden oder sogar krank. Wenn wir langfristigen Raubbau an uns betreiben, kann dies zu Burnout oder chronischen Erkrankungen führen.

 

Dennoch gibt es Menschen, die ihr komplexes Leben mit Bravour meistern. Möchtest Du auch dazugehören?

lerne, deinen eigenen energietank zu füllen

Alles, was geschieht, geschieht in Relation zu Deinem Selbst. Deshalb ist es so wichtig, dass Du Dich und Deine Bedürfnisse gut kennst und diese auch respektierst. Dazu gehört, dass Du einen stabilen Kern entwickelst und in Deiner Kraft bist. Und es ist wichtig, diese innere Kraftquelle bewusst zu nähren. Wenn Du Dich selbst aus den Augen verlierst, wirst Du zum Fähnchen im Wind. Das führt oft dazu, dass Du versuchst, es allen recht zu machen und selbst kommst Du meist an letzter Stelle. Deshalb ist es so wichtig, für Dich zu klären: Wer bin ich? Was will ich zulassen, was nicht? Wie viel will ich anderen geben und wo setze ich ein Stoppschild? Letzteres kommt nicht immer gut an, besonders, wenn Du mehr Raum für Dich einnimmst. Da kommen schon einmal Anmerkung wie: „Du hast Dich aber ganz schön verändert.“ Oder: „Früher war das doch kein Problem.“ Oder: „Du bist aber ganz schon egoistisch geworden.“ Nein, bist Du nicht. Du hast nur erkannt, dass Du zuerst Deinen eigenen Energietank füllen musst, bevor Du für andere da sein kannst.

Suche die Verbindung zur natur und den Elementen

 

Die Natur und die Elemente helfen uns, uns selbst wieder zu spüren. Wenn Du das nächste Mal spazieren gehst, lehne Dich an einen Baum und spüre diesen Halt oder, wenn es wieder wärmer wird, geh barfuß durch das Gras, nimm bewusst den Boden unter Deinen Füßen wahr. Vielleicht liegt Dir ein anderes Element mehr. Wenn Du eher der Wassertyp bist, dann setz Dich an einen Fluss und beobachte, wie das Wasser fließt oder wate im Sommer barfuß durch einen Bach. Wenn Du Feuer bevorzugst, setz Dich an den Kamin oder mach ein Lagerfeuer und beobachte die Flammen. Bevorzugst Du den Wind, dann nimm den Luftzug auf Deiner Haut wahr. Lass Dir den Wind ins Gesicht pusten oder nimm ein paar bewusste Atemzüge. Das befreit die Gedanken. Finde heraus, welches Element Dir am meisten Kraft gibt und nimm regelmäßig Kontakt auf. Denk Dir ein kleines Kraftritual aus und nimm Dir Zeit dafür und wenn es nur 5 Minuten am Tag sind.

Malen ist Resilienztraining und stärkt Dich von innen.
Die Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer stärken Dich.


das malen macht sichtbar, was du fühlst

Was Dir hilft, das Ganze zu festigen, ist das Malen. Warum? Es macht das sichtbar, was Du fühlst, wenn Du Dir diese kleinen Auszeiten nimmst. Male Dir ein Kraftbild, ein Bild, das Deine Kraftressource darstellt oder Dich selbst, wie Du Dich in Deiner Kraft fühlst und hänge es an einer Stelle auf, an der Du oft vorbei kommst. Das ist eine Erinnerung, wie Du Dich gerne fühlen möchtest, eine Art visuelle Affirmation. Es ruft Dir ins Gedächtnis, Dir Zeit für Dich zu nehmen, um Dich zu stärken. Verwende die Farben, die Dich stärken. Das kann für den einen Grün sein, weil es beruhigend wirkt, für den anderen Rot, weil es ihm Stärke verleiht oder Orange, weil es Lebensfreude symbolisiert. Bilder haben eine Wirkkraft, die über Worte hinaus gehen und sie wirken direkter, unmittelbarer. Probiere es doch einfach aus.

Hast Du Lust bekommen, selbst kreativ tätig zu werden?

Wenn Du gerne den geschützten Raum einer kleinen Gruppe kennenlernen und dabei auf kreative Weise Kraft tanken möchtest, dann mach doch einfach bei einem meiner Workshops mit: >>Termine / Programm

 

Wenn Du gerne das Resilienz-Training kennenlernen willst, dann mach doch bei einem meiner Kurse an der VHS Bingen mit. 

 

Ich freue mich auf Dich!