Die Heldenreise vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan

"Das Geheimnis der Freiheit ist Mut." (Robert Frost)


Bestimmt kennst Du aus Deiner Kindheit das Märchen vom hässlichen Entlein von Hans-Christian Andersen. Als das Entlein aus dem Ei schlüpft, stellt die Mutter fest, dass es anders ist als die anderen Küken und wird für hässlich erklärt. Deshalb hält es sich auch selbst für hässlich. Es läuft weg und wohin es auch geht, es wird verurteilt, ausgelacht oder verjagt. Eines Tages sieht es sein Spiegelbild in einem See und erkennt seine eigene Schönheit. Es erkennt, dass es gar nicht das ist, was es immer geglaubt hat. Dadurch wird es auch im Außen völlig anders wahrgenommen.

Durch Malen machst Du sichtbar, was Du fühlst.
Das einsame Entlein ist auf der Suche nach Anerkennung im Außen.

Das komplette Märchen findest Du hier.

Hab Mut, dem inneren ruf zu folgen

Meine eigene Heldenreise begann im Atelier von Farbensatt am ersten Abend meiner Ausbildung zur Malbegleiterin. Ich hatte gerade das intuitive Malen für mich entdeckt und wollte unbedingt eine Veränderung. Ich brannte darauf, loszulegen. Beim Malen merkte ich schnell, dass das Bild mit jedem Pinselstrich chaotischer wurde und das Ergebnis am Ende der Mal-Zeit gefiel mir nicht besonders. Als ich es aus der Ferne betrachtete, wurde mir klar, dass es jedoch genau meinem inneren Befinden in dem Moment entsprach. Der Malprozess hatte also genau das bewirkt, was er sollte: er hatte mein Inneres sichtbar gemacht.

Ausdrucksmalen hilft Dir, Dich selbst zu erkennen.
Dieses Bild zeigte mir, wie chaotisch es in meinem Inneren aussah.

Nur durch erkennen und annehmen, was ist, kannst du etwas ändern

Ich war an diesem Abend sehr aufgewühlt, aber schon auf dem Heimfahrt wurde mir klar, dass ich am nächsten Kurstag das Bild komplett übermalen muss. Aus dem Chaos erwuchs ein kräftiger Baum und es entstand ein ruhiges, starkes Bild. Auch in mir selbst kehrte sehr viel Ruhe ein und ich spürte, ich bin nicht nur dieses Chaos, ich bin auch stark und ich bin dieser Baum.

 

Oft verharren wir in etwas, das uns nur halbwegs zufrieden stellt, weil wir diese erste Aufruhr fürchten, die Veränderung mit sich bringt. Aber die Aufruhr geht vorbei. Es lohnt sich, sich auf den Weg zu machen. Der erste Schritt für mich war, anzunehmen: Ok, da ist gerade Chaos, aber es geht vorbei.

 

Der geschützte Raum beim Malen ist ein sicherer Ort, an dem Du durch Deine innere Landschaft reisen und sie erkunden kannst. Ja, Du musst dabei Deine Komfortzone verlassen, aber es ist auch ein Abenteuer, Dich neu zu entdecken, dabei vielleicht auf Talente zu stoßen, die lange brach gelegen haben. Ist da vielleicht etwas, das schon lange anklopft und nun endlich gelebt werden will?

Der Baum des Lebens als Symbol für Kraft und Stärke
Aus dem inneren Chaos wurde der Baum des Lebens.

Auch das hässliche Entlein realisierte auf seiner Reise, dass es lange das geglaubt hatte, was andere über es sagten: Du bist hässlich, Du bist anders, Du gehörst nicht dazu. Erst als es den Mut aufbrachte, genauer hinzuschauen, entdeckte es seine eigene Eleganz und Schönheit. Die Anerkennung der anderen Schwäne spiegelte ihm nur, dass es sich nun selbst anerkannt hatte. Das ist der wichtigste Schritt überhaupt.

 

Manchmal müssen wir erst "scheitern", um zu dem zu gelangen, was uns wirklich ausmacht. Vielleicht ist es eine Beziehung, die zu Ende geht, ein Projekt, in das wir viel Energie investiert haben oder ein Arbeitsvertrag, der endet. Egal, was es ist, es zwingt uns dazu, die Maske fallen zu lassen und zu zeigen, wer wir sind. Dieses "Scheitern" bringt uns oft dazu, zu hinterfragen, ob das überhaupt (noch) stimmt, was die Anderen über uns sagen und es macht uns ein Stück authentischer. Manchmal macht jemand, auf dessen Meinung wir Wert legen, nur eine unbedachte Bemerkung im falschen Moment. Bedenke, dass jeder immer aus seiner eigenen Perspektive spricht und seine Ansichten auf uns überträgt. Wenn Du glaubst, dass Du nicht Malen, Singen oder Tanzen kannst, dann probiere es aus und erlebe die positive Energie, die es freisetzt.

Selbstliebe ist die Grundlage für alles.
Wenn Du Dich selbst annehmen kannst, ist die Anerkennung im Außen nur noch ein netter Bonus

Der geschützte raum ist ein sicherer ort

Ich lege beim Malen großen Wert auf den geschützten Raum, weil wir dort den Mut finden, etwas zu wagen, das wir vielleicht nicht tun würden, wenn wir Kritik oder Beurteilung ausgesetzt wären. So wird auch die Stimme des Inneren Kritikers leiser und wir können uns tiefer auf den Malprozess einlassen.

Möchtest Du herausfinden, was passiert, wenn Du es wagst, Dich zu verändern?
 

Probiere es doch einfach mal aus und mach mit beim Malen mit allen Sinnen am Sonntag, den 8. April 2018 von 10.00 - 16.30 Uhr oder beim Schnupper-Malen am Sonntag, den 6. Mai 2018 von 14.00 - 16.30 Uhr beides im ZKS Bad Kreuznach. Informationen zu weiteren Workshops findest Du hier.

 

Für den Tagesworkshop Malen mit allen Sinnen am 8. April 2018 gilt bei Anmeldung bis zum 20. März 2018 der Sonderpreis von 120,00 Euro!


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